Ich muss ja zugeben, dass ich ein Fan starker und großer Traktoren bin. Das ist euch sicher schon aufgefallen, denn sonst hätte ich nicht bereits drei FENDT 1000 Vario gebacken. Aber noch faszinierender als Radtraktoren finde ich Raupen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Challenger in meiner Küche entsteht.

Mit großem Eifer habe ich mich in die Vorbereitung gestürzt. Die ist ja bei jedem Fahrzeug immer ungefähr gleich. Hier habe ich euch bereits eine grobe Anleitung dafür geschrieben. Pläne organisieren, Platte basteln, Fondant einfärben.

Ein sehr wichtiger, aber sehr aufwändiger Schritt ist die Vorbereitung sämtlicher Anbauteile und Details. Zwischendurch habe ich dabei doch ein wenig fluchen müssen, denn der Challenger hat wirklich viele viele Griffe, Halterungen und Geländer. Puh, da war ich nicht nur eine halbe Stunde mit beschäftigt… Wenn alles fertig ist, könnte das bei euch dann so aussehen:

Die Raupen habe ich dieses Mal nicht aus Kuchenteig gefertigt, sondern aus Puffreis. Dazu müsst ihr Marshmallows und ein wenig Butter schmelzen und Kellogg’s Choco Krispies dazugeben:

  • 400 g Marshmallows
  • 100 g Butter
  • 300 g Kellogg’s

Der Puffreis hat den Vorteil, dass er wirklich sehr leicht und stabil ist, allerdings ist sehr viel Ganache nötig, um eine super glatte Fläche zu erzielen. Die fertigen Raupen-Rohlinge werden mit schwarzem Fondant eingedeckt und mit zahlreichen Details dekoriert. Die Stollen habe ich dieses Mal nicht aus Fondant gefertigt und aufgeklebt, sondern mit Piping Gel aufgemalt. 

Die nächsten Schritte kennt ihr: Kuchen ausschneiden und mit Hilfe von Ganache stapeln. Festwerden lassen und los gehts mit dem Schnitzen. Schaut euch hierzu meine Anleitung an. Irgendwann könnte es so aussehen in eurer Küche:

Um meinen Challenger noch besonderer zu machen, sollten seine Lichter echt leuchten. Dafür habe ich eine batteriebetriebene LED-Lichterkette „verlegt“, die es zum Beispiel hier zu kaufen gibt.

Nun beginnt das Eindecken mit Fondant. Wie immer gilt: Macht so viele Details, wie ihr könnt und achtet darauf, den noch weichen Fondant zu prägen und nicht zu lange damit zu warten. Ich bin ein Fan vieler Details, entsprechend habe ich versucht, so gut wie alle Details in meinem Kuchen darzustellen.

Nach vielen vielen Stunden – insgesamt waren es grob geschätzt so um die 25 – war das Werk vollbracht: Mein erster Challenger lebt! Mein bester Kuchen ist und bleibt zwar immer noch meine Spielkarte, doch dieser Kuchen steht schon ganz weit vorn auf meiner Liste! 

Ansicht von vorn: Seht ihr die Lichtlein leuchten?

Ansicht von hinten: Auch hier leuchtet es. Anstatt der Anschlüsse im Heck habe ich das Batteriekästchen der Lichterkette montiert.

Ansicht von oben: Die Antenne für die Spurführung und die kleinen Schrauben auf dem Dach sind natürlich Pflicht!

Ansicht von links: Aufgrund der vielen Geländer und der Treppe steckt hier die meiste Arbeit.

Ansicht von rechts:

Details:

Happy Birthday, lieber Thomas! Ich hoffe, du bist genauso glücklich mit dem Kuchen wie ich. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.